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Die wichtigsten Grundfragen der Physik sind weiterhin unbeantwortet. Das gilt nicht nur für die kontrollierte Kernfusion, die lange in greifbarer Nähe zu sein schien, um die es aber inzwischen recht still geworden ist, nachdem sie Milliardensummen verschlungen hat und weiterhin verschlingt. Es gilt ebenso für die Beziehungen von Licht und Materie oder für die Ursache der Gravitation. Es gilt für alle wirklich großen theoretischen Probleme der Physik und der Astronomie, selbst für den Magnetismus und die Erdrotation. Seit Jahrzehnten werden nicht einmal neue Ansätze zur ihrer Lösung sichtbar. Sie gelten als so hoffnungslos, daß sich niemand ihrer überhaupt noch annehmen möchte. Laien ist kaum mehr bewußt, daß es solche Probleme überhaupt noch gibt, und selbst unter Physikern scheinen sie allmählich in Vergessenheit zu geraten, obwohl der gegenwärtige Stand der theoretischen Physik allein wegen der Komplexität der Fragen, die sie offenläßt, um ein Vielfaches hoffnungsloser ist, als etwa die ptolemäische Lehre zur Zeit des Kopernikus. (... Hier ist z.B. an die Großbeschleunigeranlagen zu denken, die ihre Existenz und den fortdauernden Betrieb in erster Linie der physikalischen Spekulation verdanken, es werde mit ihrer Hilfe eines Tages gelingen, die Kernfusion technisch nutzbar zu machen)
(Christoph v. Mettenheim, Albert Einstein oder der Irrtum eines Jahrhunderts)

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Ursprünge der Philosophie PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Yalcin Can   
Donnerstag, den 06. August 2009 um 08:30 Uhr

Nach klassischer Auffassung kann man die Anfänge der Philosophie ins sechste Jahrhundert v.Chr. zurückdatieren. In der antiken Philosophie sollen die Ursprünge des abendländischen Denkens liegen. Doch leider ist diese Annahme nicht haltbar. Schon Diogenes Laertius stellt in seinem Buch Leben und Meinungen berühmter Philosophen  aus dem dritten nachchristlichen Jahrhundert folgende Behauptung auf:

Die Entwicklung der Philosophie hat, wie manche behaupten, ihren Anfang bei den Barbaren genommen. So hatten die Perser ihre Magier, die Babylonier und Assyrer ihre Chaldäer, die Inder ihre Gymnosophisten, die Kelten und Gallier ihre sogenannten Druiden und Semnotheen, wie Aristoteles in seinem Buche "Magikos" und Sotion in dem dreiundzwanzigsten Buch seiner "Sukzession der Philosophen(Diadoche)" berichtet. (Einleitung)

Philosophie ist keine eigenständige Erfindung der Griechen, wie es zuweilen im Anschluss an Zeller immer noch behauptet wird. 

 Die westliche Philosophie fängt nicht mit Platon an. Aber viele westliche Philosophen haben mit Platon angefangen, haben ihr philosophisches Studium mit den Werken Platons begonnen, unter ihnen auch mancher Vertreter der analytischen Philosophie: Donald Davidson gehört hierzu, und auch ich darf mich zu jenen zählen, deren Interesse für philosophische Fragestellungen durch die Dialoge Platons geweckt worden ist. (Wilhelm K. Essler, Unser die Welt)

 

 


 

Welche Phänomene bilden  wesentliche Antriebsfedern für den tieferen Ursprung der Philosphie?

  • Neugier (Aristoteles)
  • Staunen (Platon)
  • Zweifel
  • Grenzsituationen (Jaspers)
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. September 2009 um 19:46 Uhr
 

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